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SEBASTIAN HINZE BLEIBT EIN LÖWE UND WECHSELT DAS REVIER

Die Zukunft von Sebastian Hinze ist geklärt. © Andreas Fischer

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, jetzt ist es offiziell: BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze wird im Sommer 2022 zu den Rhein-Neckar Löwen wechseln. Das gab der Handball-Bundesligist am Freitagmorgen bekannt. Hinze bleibt damit ein Löwe, wechselt aber sein Revier.

Die Vereinsverantwortlichen erklärten, dass Hinze die absolute Wunschlösung gewesen sei. “Selbstverständlich respektieren wir seine gültige Vertragslaufzeit beim BHC und werden uns nach dem heutigen Tag, auch aus Respekt gegenüber dem Bergischen HC mit seinen sportlichen Zielen, nicht mehr zur Zukunft der Rhein-Neckar Löwen unter der Leitung von Sebastian Hinze äußern“, erklärte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

Aussagen, die beim Bergischen HC auf Gegenliebe stoßen dürften. Immerhin soll die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem BHC und Sebastian Hinze auch in der kommenden Saison nicht durch Nebengeräusche gestört werden. Nachdem bekannt geworden war, dass Hinze seinen Vertrag bei den Bergischen Löwen nicht verlängern würde, hatte Geschäftsführer Jörg Föste betont, den Trainer nicht vor Ablauf des gültigen Vertrags ziehen zu lassen. Föste begründete die Entscheidung mit der Tatsache, dass die Trainersuche nicht innerhalb weniger Wochen erfolgreich zu Ende zu bringen sei.

BHC kommentiert den Wechsel nicht

Seitens des BHC, der sich am Freitag nach dem Kiel-Spiel (33:30) auf die Begegnung in Flensburg vorbereitet, gibt es auf ALLES HANDBALL-Nachfrage nichts zu der Personalie Hinze zu hören. “Jetzt sind die Entscheidungen getroffen und die Karten, wo Sebastian Hinze in 15 Monaten seine Arbeit aufnehmen wird, liegen auf dem Tisch. Bis dahin heißt das Kapitel, an dem er arbeitet, aber weiter BHC. Und nur darauf wird er sich konzentrieren”, erklärte BHC-Pressesprecher Thorsten Hesse.

Die Rhein-Neckar Löwen indes dürfen sich über einen Trainer freuen, der sich im Laufe der vergangenen Jahre durch seine akribische und konstante Arbeit mehr und mehr Anerkennung in der Liga verdient hat. Bis es soweit ist, wird Klaus Gärtner die Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen als Cheftrainer betreuen. Darauf verständigten sich der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung und die sportliche Leitung der Rhein-Neckar Löwen mit dem 45-jährigen EHF-Mastercoach, der in der neuen Saison damit vom aktuellen Co- zum Cheftrainer aufsteigt und Nachfolger von Martin Schwalb wird. 

Die Nachfolge von Trainer Martin Schwalb anzutreten, ist eine große Herausforderung und Ehre für mich. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das in mich gesetzte Vertrauen“, so Klaus Gärtner, der von 2012 bis 2014 Jugendkoordinator bei der SG Kronau-Östringen und anschließend von 2014 bis 2018 bereits Co-Trainer der Löwen-Profimannschaft war. Nach zwei Jahren als Cheftrainer beim österreichischen Spitzenclub ALPLA HC Hard (2018-2020) kehrte der gebürtige Heidelberger im Sommer 2020 wieder als Co-Trainer zu den Rhein-Neckar Löwen zurück. Die sportliche Planung sieht zudem vor, dass Klaus Gärtner den Löwen auch unter Sebastian Hinze als Co-Trainer mit einem klaren Aufgabenprofil erhalten bleiben wird.

Erdinc Özcan-Schulz
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