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2.Bundesliga

CORONA BRINGT TVB WUPPERTAL IN FINANZIELLE SCHIEFLAGE

TV Beyeröhde - Füchse Berlin

Seit vielen Jahren stemmen die Handballerinnen des TV Beyeröhde die zweite Bundesliga mit einem Mini-Etat. Doch die nun seit einem Jahr andauernde Corona-Pandemie geht auch an den Wuppertaler Handballgirls nicht spurlos vorbei. Die ohnehin nicht auf Rosen gebetteten Finanzen scheinen endgültig in eine Schieflage geraten zu sein. Eine Meldung des Solinger Tageblatts, dass der TVB bei Michael Kölker, Mäzen der Frauen des Bergischen HC (Tabellenführer Oberliga), eine Spielgemeinschaft angeboten habe, bestätigte Norbert Koch.

„Leider fanden sich bisher in Wuppertal nicht genügend Sponsoren, die bereit sind, leistungsbezogenen Frauenhandball zu unterstützen. Daher haben wir das Gespräch mit dem BHC gesucht“, sagt der 72-Jährige, der über den Inhalt der Unterhaltungen nichts sagen möchte. „Wir haben vereinbart, erst einmal Stillschweigen zu bewahren“, sagt Koch, der sich verwundert über die Auskünfte von Max Ramota, Sportlicher Leiter der BHC-Frauen zeigt. Ramota hatte dem Solinger Tageblatt gesagt, dass der TVB Wuppertal dem BHC die 2.Liga-Lizenz angeboten habe.

Viele wunderten sich darüber, dass Koch ausgerechnet das Gespräch mit dem BHC suchte. Wäre doch eine Kooperation mit dem Ligarivalen HSV Gräfrath wesentlich sinnvoller und effektiver. Nach ALLES-HANDBALL-Informationen sollen Ramota und Kölker vor zwei Jahren den Wuppertalern ein Angebot zu einer Verschmelzung angeboten haben, um so zumindest schneller in die Oberliga zu kommen. Bekanntlich verfolgt der umtriebige und finanzstarke Unternehmer Michael Kölker das Ziel, die Frauen des BHC in die Bundesliga zu bringen. Damals hatte Beyeröhde die Offerte jedoch abgelehnt.

Am Donnerstagabend soll der Vorstand der abstiegsgefährdeten Wuppertaler die Mannschaft über die finanzielle Lage, in die man durch die coronabedingten Einnahmeverlusten geraten sei, informiert haben. Dabei soll der Mannschaft transparent die Situation dargestellt und Vorschläge mit gewissen Bedingungen gemacht worden sein. Nach Recherchen unseres Magazins soll die Mannschaft inklusive Spieler und Trainerteam Verständnis für die Situation gezeigt und geschlossen den Vorschlägen des Vereins zugestimmt haben. Dass es schon beschlossene Sache sei, dass die Wuppertaler keine Lizenz einreichen, weist Norbert Koch entschieden zurück. „Wir werden alles dafür tun, um bis zum 1. März alle Bedingungen zu erfüllen, um die Lizenz für die kommende Spielzeit in Wuppertal zu behalten“, sagt der 72-Jährige. Er hofft darauf, dass sich noch genügend Unternehmen und Gönner zur Unterstützung des TVB finden, damit  Wuppertal im Leistungshandball der Frauen nicht von der Bundesligakarte verschwindet.

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