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ÜBERRASCHENDE EHRUNG ZUM 25. JUBILÄUM

Sogar Ratingens Bürgermeister Harald Birkenkamp kam zum Handball-Derby zwischen TV Ratingen und TB Wülfrath. Im Schlepptau hatte der TVR-Vorsitzende Silvia Glander, was den Handballabteilungsleiter Thomas Oberwinster irritierte, der über den hohen Besuch nicht informiert war.


Das hatte auch seinen Grund. Schnell sammelte der in die geheime Aktion involvierte Marketingleiter Ralf Becker vor ausverkaufter Halle  Mannschaften und Fans um seinen Handballchef herum. Eingebettet von „seinen“ Mitgliedern und Freunden wurde Oberwinster vom Stadtoberhaupt Birkenkamp für seine 25-Jährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Abteilungsleiter  geehrt.


„In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit mehr überhaupt ein Ehrenamt anzunehmen. Schon gar nicht so eine Position über einen Zeitraum von 25-Jahren“, gratulierte er dem Jubilar. Der überraschte sowie gerührte Oberwinster verriet bei seiner Dank Asprache, dass er dieses Jahr in einem anderen Bereich auch sein 25-Jähriges hat. Mit seiner Ehefrau Daniela feiert er Silberhochzeit. Kennengelernt hat er sie natürlich beim TV Ratingen.

Erdinc Özcan-Schulz

Foto: privat

SG RATINGEN’S LEIDEN AN DER SPITZE DER OBERLIGA

Seit etwas über einem halben Jahr schwingt der ehemalige Bundesliga-Trainer Richard Ratka beim Neu-Oberligisten SG Ratingen nun das Zepter.

„Laufen, laufen, laufen“  hieß seine Devise in der Vorbereitung. Der Ex-Profi wusste warum.


Die Mannschaft um Spieler-Manager Bastian Schlierkamp musste fit sein wie nie, um die größte Herausforderung der jungen Vereinsgeschichte und das angestrebte Ziel „Durchmarsch durch die Oberliga“ zu erreichen.


Ratka, der mit dem vorhandenen Kader leben musste, machte das Beste draus und kletterte zum Ende der Hinrunde an die Spitze der Oberliga. Doch die lange Verletztenliste wurde noch länger. Vor allem der Ausfall des Stammkeepers Jens Bothe tat den Dumeklemmern weh. Unter Druck unterliefen ausgerechnet seinem treuen Vertreter und Stimmungskanone des Teams Magnus Schumacher viele einfache Fehler und er konnte die Pleiten der Rot-Weißen gegen die Bergischen Teams des BHCII. und Remscheid nicht verhindern.


Als gegen Remscheid mit Alexander Schult auch noch einer der letzten Antreiber im Team ausfiel wurde die Unsicherheit noch größer. „Wir können die Ausfälle mit unseren angeschlagenen Spielern nicht mehr kompensieren“, musste Ratka nach der Niederlage gegen die Bergischen verbittert feststellen. Sogar Julian Sommer der nach der letzten Spielzeit aufgehört hatte, wurde wieder aktiviert. Denn für Neuzugänge hat der Verein kein Geld, betont Ratka immer wieder.


Der Coach ist bekannt dafür, dass er auf Teambuildingmaßnahmen und mannschaftliche Geschlossenheit noch mehr Wert als auf die spielerischen Elemente legt. Wie prekär die Situation auch ist. Gerade in dieser schwierigen Phase rückt sie zusammen. Vielleicht macht das am Ende der Saison den nicht unwichtigen Unterschied aus.  

Erdinc Özcan-Schulz

Foto: Simone Jost-Mussehl

TALENTSCHMIED UND IMPROVISATIONSMEISTER

Er könnte gut die Hauptrolle in Dr. Jekyll und Mr. Hyde spielen. Langenfelds neuer Trainer Leszek (Leschek) Hoft ist auf der Bank, in seiner Welt als Trainer, 100% auf Handball fokussiert und hat jede Minute seiner Trainingseinheiten konzeptionell durchgeplant. Von seinen Schützlingen erwartet er, dass sie sich im Rahmen der (von ihm) gegebenen Freiheiten an dieses Konzept halten. Auch beim Training. „Schließlich kommen sie ja in die Halle, um zu schwitzen. Mit zu vielen Pausen setze ich sie der Gefahr aus sich zu erkälten“, sagt der 63-Jährige, so wie man ihn kennt - mit viel Humor.


Privat ist der sympathische Sportlehrer, in Altersteilzeit, ein angenehmer Zeitgenosse mit dem man immer viel lachen und Spaß haben kann. Dabei hätte der 1980 jüngste polnische Bundesliga-Trainer  (GKS Danzig) mit etwas Pech für seine späteren Schützlinge, an deren Karriere der Handball-Fachmann ohne Zweifel einen großen Anteil trägt, als Kind auch Fußballer werden können. Ihrem Handball-verrückten ehemaligem Grundschullehrer verdanken sowohl ehemalige (Simon Kluge/BHC, Sven Hertzberg/ HSG Düsseldorf) als auch aktuelle (beispielsweise Christian Hoße, Kristian Nippes/ Bergischer HC, Patrick Wiencek/ THW Kiel) Bundesligastars, dass der „kleine Leszek“ sich nicht dem Fußball angeschlossen hat. „Wenn ich sehe was die verdienen, habe ich mich wohl falsch entschieden“, lacht der gebürtige Pole, um dann ernst nachzuschieben, „Ich habe es nie bereut“.


Hoft, der in den 80ern über seine ersten Stationen in Deutschland, Hamborn 07, Dinslaken und Haltern 85/86 zum Handballverband Niederrhein kam, dessen Lehrstab er immer noch angehört. Dort lernte er Bob Hanning kennen der ihn später nach Solingen lotste, wo Hoft immer noch lebt. Mit dem aktuellen Manager der Berliner Füchse und designierten DHB-Präsidiumsmitglied konnte Hoft als Co-Trainer endlich wieder leistungsbezogen arbeiten. Nach der Fusion mit dem BHC kümmerte er sich mit um den Jugendaufbau. Bis er 2009 nach Gummersbach wechselte. „Vom BHC kam keine Entscheidung also habe ich das Angebot vom VfL angenommen. Ein Wort von denen, ich wäre geblieben“, macht der Sportlehrer keinen Hehl daraus, wo sein Herz hing, wobei er rückblickend die Erfahrung im Internat des Erstligisten nicht missen möchte. „Im Internat wollte ich immer mal arbeiten“, sagt er. Zudem erfüllte er sich einen persönlichen Traum noch einmal mit einem Jugendteam im Finale um die Deutsche Meisterschaft zu stehen. Und das gegen seinen Kumpel Hanning. Zudem schaffte er den Aufstieg der zweiten Mannschaft und bewies seinen Kritikern: Hoft kann auch Senioren! Mit dem zukünftigen Konzept des VfL-Managers Frank Flatten konnte er sich nicht identifizieren, also kündigte er seinen Abschied an und suchte eine neue Herausforderung, die ihn nach Langenfeld führte.

Hier gab er bei seinem Antritt an, zunächst die Liga kennen lernen zu wollen, um dann mit vertrauten Verantwortlichen etwas aufzubauen.


Nach der Hinrunde belegte er den zweiten Platz hinter dem Kreisnachbarn SG Ratingen, wo er als Co-Trainer nebenher die A-Jugend in der Bundesliga betreut. Bereits jetzt hat er bewiesen, dass Leszek auch SGL kann.


Erdinc Özcan-Schulz

Foto: Erdinc Özcan-Schulz

SIEBERGER’S SCHWIERIGE MISSION -  NEUSS HÄLT SICH AUF KURS

Nach wochenlanger Hängepartie stand es endlich fest. Der erneute Wiederaufbau und Umbau des ART Düsseldorf, der bereits in der zweiten Saisonhälfte durch den Wechsel von Benny Daser zu Jens Sieberger eingeläutet wurde und in der Oberliga weitergeführt werden sollte, findet nun doch in der dritthöchsten Liga statt. Nach dem Rückzug des VfL Edewecht eroberten die Rather nach zwei kuriosen Relegationspartien und zwei Siegen gegen HSG Gensungen/Felsberg, den frei gewordenen Platz in der 3. Bundesliga.


Eine der Stützten dabei war Matthias Lenz, der im Rückspiel seine tolle Leistung mit einem direkt verwandelten Abwurf und damit den Relegationssieg seines Teams sicherte. Doch nach der Relegation verabschiedete sich Lenz überraschend in Richtung Großwallstadt in die zweite Liga, wo er dem Ruf des ehemaligen Korschenbroicher Trainers Khalid Khan (der mittlerweile wegen Burnout-Krankheit zurückgetreten ist) folgte.


Als Nachfolger konnte Trainer Sieberger Benedikt Köß verpflichten. Dem ist die Düsseldorfer Umgebung zumindest nicht unbekannt. Seine Frau Lena (damals noch mit dem Nachnamen Reinke-Welger) spielte für die Rather noch unter Trainerurgestein Reinhold Jäger, bevor sie zu Fortuna wechselte. Mit Köß bekam ART einen in den höheren Ligen erfahrenen Keeper. Mit LTV Wuppertal und Leichlingen hat er sogar Bundesligaerfahrung sammeln können.


Aufsteiger Neusser HV mit seinem Haaner Trainer Renè Witte hatte Großwallstadt am Hammfelder Gymnasium zu Gast und erntete von Coach Khan ein großes Lob. „Wenn Neuss diese Leistung in der Liga abrufen kann, werden sie eine gute Rolle spielen“ machte er der NHV-Auswahl Mut in der neuen Spielklasse. Der erfahrene Sportlehrer behielt recht.  


So sehr der NHV den Ex-ART-Keeper Lenz und seinen Trainer Khan beim Testspiel zum zweifeln brachte, zahlten die Neusser bei der 23:34 Pleite gegen Ligakonkurrenten TV Korschenbroich mit Ex-Düsseldorfer Coach Ronny Rogawska zunächst Lehrgeld.


Doch mittlerweile scheinen sich die Neusser unter Coach Renè Witte an die raue Luft in der Liga gewöhnt zu haben und konnten zuletzt auch das Rückspiel gegen den Düsseldorfer Nachbarn gewinnen und sich über den Abstiegsplätzen halten. Witte arbeitet beim NHV nicht nur als Coach, er kümmert sich auch um neue Premium-Sponsoren, wie die Neusser Stadtwerke, ohne die das Abenteuer 3.Liga kaum möglich wäre.


Demnach geht es für beide rheinischen Vertreter um den Klassenerhalt. Wobei Experten auf die Sieberger-Sieben stürmischere Zeiten zukommen sehen. Durch die Pleite in Neuss Ende Januar, belegt der ART den ersten Abstiegsplatz.  

Erdinc Özcan-Schulz

Foto: Erdinc Özcan-Schulz

NACH DER EM IST VOR DER WM

Noch bevor das von den Franzosen dominierte Finale gegen Gastgeber Dänemark angepfiffen wurde, diskutierten deutsche Handball-Anhänger über die WM-Qualifikation. In einem der neun Duelle muss sich die Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger laut Paarung mit Polen um das direkte WM-Ticket streiten.


Denn nur der Sieger darf Anfang 2015 nach Quatar reisen, um nach dem Weltpokal zu greifen. Gegen die vom Deutschen Michael Biegler trainierten Polen will die DHB-Führung um Bernhard Bauer und Bob Hanning das Rückspiel am Wochenende14./15.06.2014  in Magdeburg bestreiten. Das Hinspiel wird am 7. oder 8. Juni in Polen stattfinden.


Eine große Herausforderung für National-Coach Heuberger. „Zusammen können wir großes auf den Weg bringen“, hat er nach der Auslosung auf Unterstützung der Bundesliga-Trainer appelliert, damit seine Auswahl das große Ziel erreicht. Dazu müssen seine Schützlinge genauso bissig sein, wie ihr Coach zu seinen aktiven Zeiten in Schutterwald.


Hätten Sie seinen damaligen Gegner in Cottbus erkannt? Genau. Es ist der heutige Übungsleiter des Verbandsligisten Unitas-Haan, Jörg Müller.


Der 45-Jährige „Wahl-Solinger“  steht nach mehreren vergeblichen Versuchen kurz vor dem großen Ziel der Gartenstädter, den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen. „Die Truppe hatte auch in den letzten Jahren die Qualität gehabt. Allerdings waren in den letzten Spielzeiten mit den Panthern und Ratingen, Teams in der Liga, die eine Ausnahmestellung hatten. Aber dieses Jahr sind wir endlich dran“, freut sich Müller, der mit Unitas Haan ohne einen Minuspunkt an der Tabellenspitze steht.

Das werden auch die Deutschen Handball-Fans denken…“Jetzt sind wir dran, um den Weltpokal zu spielen“.


Übrigens:

Es handelte sich nicht um einen verfrühten Aprilscherz  als eine Tageszeitung in den letzten Januartagen berichtete, dass Jörg Müller kein Trainer mehr ist. Dabei handelte es sich aber nicht um den Unitas Coach, dessen Foto fälschlicherweise abgelichtet wurde, sondern um den Hockey-Trainer der seinen Platz beim Mettmanner THC räumen musste. Der Autoexperte vom Autohaus Novertnè sitzt bei den Haanern fest im Sattel und verlängerte seinen Vertrag mit Abteilungs-Chef Martin Blau um ein weiteres Jahr.

Erdinc Özcan-Schulz

Foto: Lausitzer Rundschau

FÜNF FRAGEN AN…

Beim Handball ist es nicht anders als in anderen Sportarten. Jedes Kind will es irgendwann mal sein Hobby zum Beruf machen. Einer der es geschafft hat ist der Mettmanner Jan Artmann. Unser Titelstar den wir in unserer nächsten Ausgabe vorstellen werden lebt seinen Traum und verdient beim Bundesligisten Bergische HC als Profi seine Brötchen.

Seit zwei Jahren existiert auch im Jugendbereich eine Bundesliga. Mit SG Ratingen und ART Düsseldorf sind auch zwei Vertreter aus der "alles-Handball"-Region in der Elite-Liga vertreten.

Wir haben uns mit Frank Schiffmann über den Aufwand, Chancen und Perspektiven und Bedeutung der höchsten Klasse unterhalten….


Frage 1:Du stehst mit deiner Mannschaft in diesem Jahr in der unteren Hälfte der Tabelle. Was sind Deine Erkenntnisse aus der Saison?

Der Eindruck der sich mit einem unteren Tabellenplatz verbindet ist vordergründig der, dass man vielleicht nicht so gut gearbeitet hat. Bei näherer Betrachtung bzw. wenn man in der Entwicklung der Mannschaft drinsteckt ist ein durchaus Anderer. Wir haben einige Spieler gut weiterentwickelt, müssen aber gleichzeitig feststellen, dass eine quasi neue Mannschaft -älterer und jüngerer Jahrgang, sowie neue Spieler aus bisher anderen Leistungsbereichen und Vereinen- besondere Anforderungen stellt. Man muss sich schlussendlich von den Platzierungen im Jugendbereich lösen und ausschließlich die mannschaftliche Entwicklung bewerten. Auch wenn wir nicht verkennen, dass der Modus der Direktqualifikation mit mindestens Platz 6 Begehrlichkeiten für die Weiterführung der Jugendarbeit weckt, da er u.a. auch frühzeitig zu Planungssicherheit führt.

Frage 2: Was war in dieser Saison Dein persönliches Highlight ?Das ist ohne Zweifel unsere Nordtour kurz vor Weihnachten. Wir sind mit einem Bus mit Eltern, Geschwistern und Fans 2 Tage  im Hotel Lindner am Michel abgestiegen, haben mit nur zwei gelernten Rückraumspielern in Flensburg gut gespielt. Ein Tag später gegen den HSV  Hamburg sehr gut gekämpft und verdient gewonnen. Für solche Ereignisse macht man so was wie JHBL.


Frage 3: Was erwartest Du von deinen BL Spielern

Es bedarf bei den Spielern einer klaren Position zum Leistungssport Handball. Erste Priorität hat das Thema Ausbildung, sei es Schule, Ausbildung oder Studium. Direkt dahinter ist der Handballsport, denn ohne ein klares Bekenntnis ist der Sport in diesem Umfang nicht erfolgreich zu meistern.


Frage 4: Wie sieht die Planung für die neue Saison

Da die sportliche Direktqualifikation für die JHBL nicht mehr möglich ist, planen wir für die Qualifikation. Hier wollen wir mit unseren Jahrgängen 96/97 an den Start gehen, werden aber noch mit dem Einen oder Anderen zwecks Verstärkung sprechen.

Frage 5: Kann der Standort Düsseldorf im Jugendbereich ähnliches schaffen wie Berlin, Flensburg oder Magdeburg?Ein abendfüllendes Thema, aber grundsätzlich sag ich mal ja! Was wir derzeit noch nicht leisten können, ist Internatsbetrieb und durchgängige Hauptamtlichkeit bei den Trainern. Dies wären wichtige Stellschrauben, um noch weiter nach vorne zu kommen. An anderen Dingen wie Zusammenarbeit, Recruting wäre sicherlich auch noch zu feilen.

Erdinc Özcan-Schulz

Foto: C. Stippel

FRANK  SCHIFFMANN

LANDESLIGA UMSCHAU

Die Landesliga ist ein Sammelsurium von Mannschaften aus dem Kreis Mettmann und dem Raum Düsseldorf. Die Reserve-Teams des TV Ratingen (Gruppe-1) und Mettmann-Sport in der Gruppe-2, zu Weihnachten jeweils auf dem letzten Platz, müssen noch um den Klassenerhalt bangen.


Scheinen sich die Aufsteiger des TVR nach den letzten Siegen im neuen Jahr endlich in der neuen Liga zurechtgefunden zu haben, müssen sie weiter kämpfen um die Liga zu halten. „Wir müssen das im Training gezeigte weiter ins Spiel transportieren, der Knoten ist geplatzt. Jetzt müssen wir weiter machen“, zeigt sich TVR-Coach Thomas Strack optimistisch.

Für ME-Sport, ist die bedrohliche Lage um diese Zeit fast schon Tradition. Mit Hilfe der Verbandsliga-Truppe oder aus den unteren Mannschaften, sollte die Klasse gehalten werden. Zudem ist mit Achim Wittenberg ein erfahrener Coach geholt worden.


Dafür ist der TB Wülfrath schon im sicheren Hafen. TBW Abteilungsleiter Jörg Märtens musste sich nach dem überraschenden Rücktritt seines Trainers Olaf Schulz im Dezember auf die Suche nach einem neuen Mann auf der Bank machen. „Ich habe die Mannschaft vor rund drei Jahren von der Abstiegszone in ruhige Fahrwasser geführt. Vielleicht tut der Mannschaft jetzt ein neuer Trainer an der Seite auch mal gut“, betont der Ex-Coach in Freundschaft zu gehen. Vielmehr suche er für sich selbst eine neue sportliche Herausforderung. Bis ein neuer Coach gefunden ist, leiten Christopher Bauer und Oliver Schmitz die Einheiten.


Elmar Müller von NHC sieht die Entwicklung bei seiner jungen Truppe noch lange nicht beendet. „Grundsätzlich plane ich schon weiter hier zu bleiben“, erzählt der A-Lizenzinhaber, der im Februar mit seinem Vorstand in die Gespräche über die neue Saison geht.

Nach gelungenem Saisonstart erlebten diese beim Charity-Spiel gegen den Bundesligisten BHC vor der vollen Kulisse ihren Euphorie-Höhepunkt. „Wenn man vergleicht in welchem Zustand die Mannschaft war, als ich sie übernahm. Bis auf Langenfeld können wir mit allen Teams mithalten“, sieht er seine Arbeit bestätigt.


Die SG Langenfeld hat diese Entwicklung bereits hinter sich. Mit dem Heimkehrer Dennis Werkmeister als Trainer, der zudem noch als Co-Trainer von Leszek Hoft in der Oberliga aktiv ist, haben es die Grün-Weißen geschafft sich ohne ein Verlustpunkt an die Spitze der Landesliga zu setzen. Kaum vorstellbar, dass dieser Mannschaft mit diesem Kader, der Aufstieg noch zu nehmen ist.


So ruhig war es für Kreisteams selten in der Landesliga. In der nächsten Ausgabe stellen wir Düsseldorfer Teams vor, mit Berichten zu der aktuellen Lage und Ziele!

Erdinc Özcan-Schulz

LSZEK HOFT